Lange Zeit nichts mehr geschrieben, weil ich nur noch unterwegs war. Direkt nach der German Open gings mit Oli nach Villeneuve, um Guido beim Red Bull Vertigo, der ersten World Aerobatic Championships, anzufeuern. Er wurde Vizeweltmeister! Jon Gjerde gewann, John Heiney wurde 3. Zur Feier des Tages bekamen alle anwesenden Weltmeister einen Tandem-Akroflug von der Veranstaltung spendiert. Mit Landung auf einem winzigen Floß im Genfer See... bei meiner Angst vor Wasser hatte ich ganz weiche Knie, als mein hochbegabter Pilot wirklich die 3x3m erwischte.
Danach zur wunderbaren Moyes-Skyline-Party, zelebriert in Marquartstein von Wolfi Genghammer. Viele Top-Piloten haben mitgefeiert und sind viel geflogen, unter anderem Olli Barthelmes, Michi Friesenbichler und Gerolf Heinrichs. Ich durfte den ganzen Event moderieren. Am späten Nachmittag reichte ich das Mikro dann weiter an Jan Drewes, um mir wenigstens einmal am Tag auch einen kleinen Rundflug zu gönnen. Benjamin Friedrichs zeigte mir im Red Bull Trike die Party von oben.
Das Wochenende darauf ging es nach Köln zum Red Bull Flugtag am Fühlinger See. Die Drachen- und Gleitschirmriege war sehr gut in der Jury vertreten: Mit Guido Gehrmann, Steffen Wink und Dominik Steffen zusammen durfte ich die phantasievollen Fluggeräte bewerten. Dank Karneval-Heimvorteil gewann eine fliegende "Narrenkapp".
Klar mußte ich auch arbeiten zwischendurch, Vancouver, Houston, Boston und jetzt gerade Washington standen auf dem Lufthansa-Programm. Zum Glück konnte ich auch einen kurzen Besuch in Bremen einschieben, um meinem Vater persönlich zum Geburtstag zu gratulieren.
Ach ja, auf der Wasserkuppe habe ich auch kurz mal am Übungshang bei Uli Kroll vorbeigeschaut, der hatte wieder einen vollen neuen Drachenflugkurs. Auch ich lernte hier am Südhang vor vielen Jahren das Fliegen von Uli. Dieses Mal war die Anreise das besondere: Zwei Schweizer Freunde nahmen mich von München aus in einer Piper mit, und ich konnte sie Überreden, auf der Wasserkuppe zwischenzulanden. Eine interessante Landung. Egal welche Windrichtung, es wird relativ steil bergauf gelandet und dann umgekehrt bergab gestartet. Herrlich, die wunderschöne Landschaft (mit so vielen Segel- Drachen- und Gleitschirmfliegern darin) von oben zu sehen!
Long time no update, I was travelling a lot. At the Moyes-Skyline-Party, held by Wolfi Genghammer in Marquartstein, a lot of extraordinary pilots celebrated the great late summer weather, amongst others Oli Barthelmes, Michi Friesenbichler and Gerolf Heinrichs. I presented the whole meet on the microphone, but in the evening I had a short break thanks to Jan Drewes who took over the talking. Together with Benjamin Friedrichs I had a look at the party from above in his Red Bull Trike.
Meine Reisen durch den Himmel in aller Welt - viel Spaß beim Lesen und ich hoffe, Ihr fliegt in Gedanken mit! My travels through the skies of the world - have fun reading about my adventures, and I hope you´re flying with me in your thoughts!
21 September 2006
27 August 2006
German Open, Day 3/4
Nach zwei Zielflügen ließ der starke Westwind endlich nach und erlaubte eine geschlossene Aufgabe am Donnerstag und am Freitag auch, jeweils 77km Dreiecke mit Start und Ziel Flugplatz Altes Lager. Wirklich erstaunlich, wie schnell der sandige Boden im Fläming abtrocknet und nach einer durchregneten Nacht doch wieder schöne Cumuluswolken produziert.
Ich war beide Tage lange Zeit mit Lukas Bader, Lukas Etz, Gerald Woll und Hans Kiefinger geflogen, zusammen erreichten wir eine gute Schnittgeschwindigkeit.
Am letzten Tag war eine Front gerade durch und eröffnete uns ein kleines Fenster für eine letzte Aufgabe. Mittlerweile lief der Schleppbetrieb so professionell, daß das Feld innerhalb einer Stunde in der Luft war. Leider kam in der Flex-Klasse keiner ins Ziel, da wir von der Abschattung an der letzten Wende 15km westlich vom Flugplatz eingeholt worden waren. Lukas Bader und ich grundelten tief über Windrädern herum und hofften auf einen letzten Bart- den jedoch erwischte bloß Reinhard Pöppl über uns. Er segelte ins Ziel, während Lukas und ich gerade noch die Wende und ein paar km zurück schafften. Trotzdem, Platz 2 des Tages ist auf einer German Open mein bisher bestes Ergebnis. Auch Monique fiel positiv auf mit ihrem 3. Platz im 2. Durchgang!
Am Ende gewann Steffen Hertling die German Open, Hans Kiefinger wurde 2., Lukas Bader 3., Oli Barthelmes (nach einem verpatzten letzten Tag) 4. und ich 5.! Hm bleibt noch zu sagen, daß der erste Durchgang wirklich nicht sehr fair ablief und eigentlich hätte gestrichen werden sollen. Die Organisatoren hatten riesige Probleme, die 44 Piloten mit nur 5 Schlepppiloten in die Luft zu bringen. Es dauerte ewig, einige Piloten landeten und wurden wieder geschleppt, andere, zum Beispiel Andrea Hetzel, kamen vor der Regenfront gar nicht mehr in die Luft, Reinhard Pöppl konnte bloß noch abgleiten, auch ich landete kurz nach dem Start schon wieder. Zusammen mit einigen Piloten reichten wir einen Complait ein, der leider von Harry Buntz agbelehnt wurde, da offenbar genügend startbare Zeit für jeden Piloten gegeben war. Nun ja, während die ersten geschleppten Piloten ins Ziel segelten, blieben die letzten im REgen auf dem Platz stehen. Ohne den Durchgang wären Andrea und ich auf Platz 3 gewesen, Lukas Bader hätte die German Open gewonnen!!! Naja, man kann ja nicht immer Glück haben. Und ich werde nächstes Mal Gerolf konsultieren, wie man einen Complaint so wasserdicht verfaßt, daß er durchgeht ;)
Die erste Schleppmeisterschaft in Deutschland war trotzdem ein voller Erfolg, ein vielversprechendes Gelände (jetzt verstehe ich, wie Claus Gerhard von hier bis ganz nach Bremen fliegen konnte!), ein engagierter Verein und motivierte Schlepppiloten. Besonderer Dank an Jürgen Rüdinger, der uns Leichtgewichte, Monique und mich, mit seinem Dragonfly immer sicher in der Luft absetzte.
Ich war beide Tage lange Zeit mit Lukas Bader, Lukas Etz, Gerald Woll und Hans Kiefinger geflogen, zusammen erreichten wir eine gute Schnittgeschwindigkeit.
Am letzten Tag war eine Front gerade durch und eröffnete uns ein kleines Fenster für eine letzte Aufgabe. Mittlerweile lief der Schleppbetrieb so professionell, daß das Feld innerhalb einer Stunde in der Luft war. Leider kam in der Flex-Klasse keiner ins Ziel, da wir von der Abschattung an der letzten Wende 15km westlich vom Flugplatz eingeholt worden waren. Lukas Bader und ich grundelten tief über Windrädern herum und hofften auf einen letzten Bart- den jedoch erwischte bloß Reinhard Pöppl über uns. Er segelte ins Ziel, während Lukas und ich gerade noch die Wende und ein paar km zurück schafften. Trotzdem, Platz 2 des Tages ist auf einer German Open mein bisher bestes Ergebnis. Auch Monique fiel positiv auf mit ihrem 3. Platz im 2. Durchgang!
Am Ende gewann Steffen Hertling die German Open, Hans Kiefinger wurde 2., Lukas Bader 3., Oli Barthelmes (nach einem verpatzten letzten Tag) 4. und ich 5.! Hm bleibt noch zu sagen, daß der erste Durchgang wirklich nicht sehr fair ablief und eigentlich hätte gestrichen werden sollen. Die Organisatoren hatten riesige Probleme, die 44 Piloten mit nur 5 Schlepppiloten in die Luft zu bringen. Es dauerte ewig, einige Piloten landeten und wurden wieder geschleppt, andere, zum Beispiel Andrea Hetzel, kamen vor der Regenfront gar nicht mehr in die Luft, Reinhard Pöppl konnte bloß noch abgleiten, auch ich landete kurz nach dem Start schon wieder. Zusammen mit einigen Piloten reichten wir einen Complait ein, der leider von Harry Buntz agbelehnt wurde, da offenbar genügend startbare Zeit für jeden Piloten gegeben war. Nun ja, während die ersten geschleppten Piloten ins Ziel segelten, blieben die letzten im REgen auf dem Platz stehen. Ohne den Durchgang wären Andrea und ich auf Platz 3 gewesen, Lukas Bader hätte die German Open gewonnen!!! Naja, man kann ja nicht immer Glück haben. Und ich werde nächstes Mal Gerolf konsultieren, wie man einen Complaint so wasserdicht verfaßt, daß er durchgeht ;)
Die erste Schleppmeisterschaft in Deutschland war trotzdem ein voller Erfolg, ein vielversprechendes Gelände (jetzt verstehe ich, wie Claus Gerhard von hier bis ganz nach Bremen fliegen konnte!), ein engagierter Verein und motivierte Schlepppiloten. Besonderer Dank an Jürgen Rüdinger, der uns Leichtgewichte, Monique und mich, mit seinem Dragonfly immer sicher in der Luft absetzte.
23 August 2006
German Open

1. Tag: abgesagt wegen schlechten Wetters!
2. Tag: 67km Zielflug zum Schwielochsee, wenige schaffen es ins Ziel, die letzten Piloten des Feldes können nichtmal mehr starten, weil es am Flugplatz schon regnet. Kein sehr fairer Durchgang. Auch ich stehe schon nach 12km, ebenso wie Lukas Bader und Reinhard Pöppl, also sehr gute Flachlandflieger. Schade.
3. Tag: Endlich Thermik und Basishöhe, die einen auch über den Spreewald trägt! Ein nur vierstündiges Fenster reicht für eine 93km Aufgabe nach Cottbus. Reicht, damit 20 Piloten glücklich im Ziel stehen. Darunter auch Monique, Andrea und ich, damit alle teilnehmenden Frauen der German Open.
1. Day cancelled, bad weather
2. Day 67km flight to goal to Schwielochsee, not many got to goal, Bernd Otterpohl won the day. Some pilots couldnt even get off in time before the rain started at the airfield. I also landed after only 12km, like Lukas Bader and Reinhard Pöppl, another good flatland pilot.
3. Day: Thermals finally, and also a good cloudbase that took us above the Spreewald. A 4 hour window between rains was enough to take 20 out of 44 pilots to Cottbus, 93km flight to goal. Monique, Andrea and I were at the goal party, so all the women of the German Open made it there!
20 August 2006
Bremen
Wir wachen auf zu blauem Himmel in Bremen, aber wir müssen uns sputen in Richtung Osten, damit das auch so bleibt. Oli meinte ganz optimistisch, er wolle einen Probeflug auf dem Flugplatz machen, aber es sind gewittrige Schauer für unsere ETA vorhergesagt. Heute ist Anmeldung, GPS-Download und geselliges Schwätzen. Primoz ist noch in Frankfurt, er hat meinen Drachen dabei und gestern gefragt, ob ich wirklich zur German Open wolle. Der Wettervorhersage nach können wir vielleicht Freitag einen Durchgang fliegen. Aber vielleicht gibt es ja noch woanders als in Greifenburg ein Mikroklima?
Die German Open auf dem Flugplatz “Altes Lager” in Jüterbog (hab ich erstmal mit “Göteborg” verwechselt, viele Grad Nord fehlen nicht) fängt morgen mit dem ersten Durchgang an. vom 21.-26.August soll geflogen werden. Das erste Mal, daß eine German Open im Flachland mit UL-Schlepp stattfindet! Und das erste Mal seit langem, daß eine German Open auch in Germany stattfindet...
Blue skies in Bremen when we wake up, but to keep it this way, we have to hurry eastwards. Oli is positive to get his test flight this afternoon at the airfield, even though stormy weather is predicted for our eta. Today we have to register, download our GPS and – catch up with the latest gossip. Primoz called me last night, still in Frankfurt, asking if I really want to go to the German Open. He has my glider, so I could fly up to Bremen and drive with my parents. The weather forecast looks like we maybe get a task on Friday, but who knows, maybe other places have a micro climate like Greifenburg as well.
Tomorrow the German Open starts with the first task at the airfield “Altes Lager”, a former russian army airfield, close to Jüterbog (not Göteborg, as I called it). We can hopefully fly one or the other task between Aug. 21.-26. The first time that a German Open takes place in the flatlands with towing! And also the first since Tegelberg days that a German Open takes place in Germany...
OH- and Carol, we already miss you! Oli´s girlfriend was our perfect team assistent during the Europeans in Croatia, but unfortunately she had to go back home to Australia to work. She was heart and soul of every competition she helped with, especially the German Opens. (Im so selfish- whenever Carol looked after the trophies, I knew I would win something useful and pretty, not just another pot that gets dusty)
Die German Open auf dem Flugplatz “Altes Lager” in Jüterbog (hab ich erstmal mit “Göteborg” verwechselt, viele Grad Nord fehlen nicht) fängt morgen mit dem ersten Durchgang an. vom 21.-26.August soll geflogen werden. Das erste Mal, daß eine German Open im Flachland mit UL-Schlepp stattfindet! Und das erste Mal seit langem, daß eine German Open auch in Germany stattfindet...
Blue skies in Bremen when we wake up, but to keep it this way, we have to hurry eastwards. Oli is positive to get his test flight this afternoon at the airfield, even though stormy weather is predicted for our eta. Today we have to register, download our GPS and – catch up with the latest gossip. Primoz called me last night, still in Frankfurt, asking if I really want to go to the German Open. He has my glider, so I could fly up to Bremen and drive with my parents. The weather forecast looks like we maybe get a task on Friday, but who knows, maybe other places have a micro climate like Greifenburg as well.
Tomorrow the German Open starts with the first task at the airfield “Altes Lager”, a former russian army airfield, close to Jüterbog (not Göteborg, as I called it). We can hopefully fly one or the other task between Aug. 21.-26. The first time that a German Open takes place in the flatlands with towing! And also the first since Tegelberg days that a German Open takes place in Germany...
OH- and Carol, we already miss you! Oli´s girlfriend was our perfect team assistent during the Europeans in Croatia, but unfortunately she had to go back home to Australia to work. She was heart and soul of every competition she helped with, especially the German Opens. (Im so selfish- whenever Carol looked after the trophies, I knew I would win something useful and pretty, not just another pot that gets dusty)
19 August 2006
Matterhorn, Trier, Boston, Berlin
Die letzten Tage war ich mal wieder kaum auf dem Boden. Dreharbeiten in Fiesch fanden zwar nicht vom Drachen aus statt (die Bise war zu stark), dafür sind Patrick der Pilot, Ewas Kamerateam und ich in einer Piper Archer durchs wunderschöne Wallis gesegelt und haben Matterhorn, Rhonegletscher, Aletschgletscher, Paragliding World Cup und die riesige Staumauer von oben bewundert.
Direkt im Anschluß bin ich zur World Rallye Championship nach Trier, wo ich für AXN ein wenig moderiert habe. Dann weiter nach Boston, Lufthansa-Einsatz, heute nach Bremen zusammen mit Oli Barthelmes, und dann gehts morgen nach Berlin zur German Open im "Alten Lager" Flugplatz. Hmmm, das Wetter muß noch besser werden...
Direkt im Anschluß bin ich zur World Rallye Championship nach Trier, wo ich für AXN ein wenig moderiert habe. Dann weiter nach Boston, Lufthansa-Einsatz, heute nach Bremen zusammen mit Oli Barthelmes, und dann gehts morgen nach Berlin zur German Open im "Alten Lager" Flugplatz. Hmmm, das Wetter muß noch besser werden...
06 August 2006
Wetter in Addis=Wetter in Fiesch! Same weather in Addis and Fiesch


Nach großen Flügen mit Drachen also zurück zur Arbeit bei Lufthansa. Freundlicherweise half mir die Planerin, meine Einsätze wettbewerbsfreundlich umzustricken. Dadurch ein neues Ziel für mich: Addis Ababa, Ethiopien. Im Sommer Afrika, dabei dachte ich an Trockenheit und große Hitze. Aber es kam viel besser: innertropische Konvergenzzone! Nicht nur Gewitter und wunderschöne Elmsfeuer am Cockpitfenster begleiteten unseren Weg, sondern in Khartoum, Sudan, ging sogar ein Sandsturm über den Flughafen! Addis liegt auf 2500mm, es war 18 Grad kühl und regnete leicht, ab spätem Nachmittag auch heftiger.
Zurück in Frankfurt dann genau das gleiche Wetter, die Basis fast aufliegend, kühl und naß. Dann bin ich nach Fiesch gefahren, denn die nächsten Tage möchte ich einen Beitrag zu Ewas Gleitschirmfilm leisten, den Thomas Latzel produziert. Zur Zeit sieht es noch ein wenig nach Bodenaufnahmen aus, denn selbst auf der Südseite der Alpen regnet es. Trotzdem sind viele Worldcup-Piloten hier versammelt und hoffen, daß sich wenigstens ab Wochenmitte die Sonne zeigt.
After some big flights in my Litespeed, I had to go to work on a flight on an A300 for Lufthansa again. My friendly planner helped me to change my schedule into a comp friendlier verion, so my first work trip this month was a new adventure: Going to Addis, Ethiopia! I expected hot, dry weather in Africa in mid-summer, but was completely wrong, since the ITC lingers somewhere between Addis and Khartoum, where we stopped over on the way down. A sandstorm surprised us in Sudan, and Elmsfire covered the cockpit windows along the way to Addis. No service possible, too turbulent. Beautiful CuNimbs lit up from the inside!
In Addis, 2500m asl, it was a cool 18 C, and drizzling. After coming back for Frankfurt, same story there. Even now in Fiesch, Switzerland, it is cold and raining. I wonder if that has anything to do with those about 100 world cup paragliding pilots waiting for better weather? Im here to contribute to Ewas movie about her paragliding life. Hopefully we will be able to fly one of the next days too, otherwise it will end up with us on the Matterhorn in the cloud behind us ;)
27 Juli 2006
TV 27.8. BR, 200+ Dreiecke!
Heute Abend zwischen 17.45 und 18.45 kommt im Bayerischen Fernsehen in der Abendschau ein Beitrag, den wir am Montag an der Hochries gedreht haben. Die Redakteurin ist mit Tandem-Profi Martin Walleitner stundenland im Gleitschirm geflogen und hat mich aus der Luft gefilmt.
Gestern und Vorgestern waren Traumtage in den Alpen. Wir flogen Dreiecke von mehr als 200km Länge! Am Dienstag versuchte ich eine neue Variante und flog von Kössen aus bis nach Innsbruck, dann im Pinzgau bis zum Kitzsteinhorn und mußte nach 7,5 STunden an den Leoganger Steinbergen landen gehen, wo Peter Achmüller mich dann abholte. 219km flaches Dreieck oder 229km freie Strecke! OLC-Link
Gestern hab ich dann ein 207 FAI-Dreieck zugemacht! Beim Rückflug aus dem Pinzgau war ich früher dran und bin über Hundstein und Steinernes Meer direkt Richtung Norden geflogen, bis Ruhpolding, und dann rüber nach Kössen. Ein wirklicher Traumtag, an dem ich viele andere gute Fliegerfreunde unterwegs in der Luft getroffen habe!OLC-Link 2
Tonight between 5.45pm and 6.45 pm there will be a short film about me hanggliding at Hochries. The producer filmed me from a paragliding tandem, pilot Martin Walleitner flew with her many hours.
Gestern und Vorgestern waren Traumtage in den Alpen. Wir flogen Dreiecke von mehr als 200km Länge! Am Dienstag versuchte ich eine neue Variante und flog von Kössen aus bis nach Innsbruck, dann im Pinzgau bis zum Kitzsteinhorn und mußte nach 7,5 STunden an den Leoganger Steinbergen landen gehen, wo Peter Achmüller mich dann abholte. 219km flaches Dreieck oder 229km freie Strecke! OLC-Link
Gestern hab ich dann ein 207 FAI-Dreieck zugemacht! Beim Rückflug aus dem Pinzgau war ich früher dran und bin über Hundstein und Steinernes Meer direkt Richtung Norden geflogen, bis Ruhpolding, und dann rüber nach Kössen. Ein wirklicher Traumtag, an dem ich viele andere gute Fliegerfreunde unterwegs in der Luft getroffen habe!OLC-Link 2
Tonight between 5.45pm and 6.45 pm there will be a short film about me hanggliding at Hochries. The producer filmed me from a paragliding tandem, pilot Martin Walleitner flew with her many hours.
15 Juli 2006
Sat.1-Beitrag übers Fliegen/German TV Sat.1 about Flying
Am Sonntag, 16.7., um 8.00 Uhr in der Sendung "Weck-Up" auf Sat.1 bin ich als Studiogast zum Thema Fliegen eingeladen. Es wird unter anderem eine Zusammenfassung von unserer WM in Florida gezeigt.
Sunday, July 16th, at 8am on Sat.1 I am invited to join the program "Weck-Up" and discuss different topics about flying. They will also show some footage of the Worlds in Florida.
Sunday, July 16th, at 8am on Sat.1 I am invited to join the program "Weck-Up" and discuss different topics about flying. They will also show some footage of the Worlds in Florida.
30 Juni 2006
Tag 10, 11, 12 / Day 10, 11, 12
Tag 10, 11, 12 / Day 10, 11, 12
Der 10. Wettbewerbstag wurde am Startplatz abgesagt, nachdem der Südwind recht aufgefrischtt hatte und die stabile Luftschichtung kaum Thermik vermuten ließ. Einige Piloten, die trotzdem flogen, bestätigten diese Vorhersage. Ein Tag am Meer in Lovin!
The 10th day was cancelled due to quite strong southerly winds and a very low chance of thermals. Some pilots took off anyway, bombed out and showed us that the forecast was correct.
Am 11. Wettbewerbstag ging es noch einmal an den Brgud-Startplatz. Gute Thermik und schöne Wolken waren vorhergesagt, dennoch verlangt einem der flache, steinige Startplatz alles an Konzentration ab. Es wurde eine 108km-Aufgabe über 5 Wenden gestellt. Wieder kam die Frage nach der Höhenbegrenzung von 2100m auf, bedingt durch die Nähe zu Verkehrsflughäfen. An zwei Wettbewerbstagen wurde diese Begrenzung bereits von vielen Piloten überschritten, jedoch ohne Konsequenzen für die Tageswertung.
In der Startphase gab es den ersten Schock: Primoz, drittplazierter im Wettbewerb, lief zu einem ungünstigen Moment los, der Wind paßte nicht, ein Fehlstart! Wir alle zitterten um den beliebten Freund unserer Teamleaderin Regina – zum Glück ist ihm nichts passiert, und mit Hilfe der Franzosen konnte er den Drachen reparieren und wieder starten! Er kam tatsächlich auch ins Ziel.
Bei mir lief es bis auf die letzte Wende sehr gut. Beim Abfliegen von der Ridge ins Flache hatte ich allerdings nicht Maximalhöhe getankt, sodaß ich am Ende 6 km vorm Ziel stand. Noch ärger ging es Christian und Roland, sie standen 1km bzw. 300m vor der Ziellinie.
Als ich am nächsten Morgen emails abrief, schlich der Engländer Gordon Rigg ohne Gruß am Headquarter herum, so daß ich schon ahnte, daß einiges am Dampfen war. Und wirklich- am Start wurde uns mitgeteilt, daß das englische Team einen Protest gegen die Höhenüberschreitung eingereicht habe. Die FAI-Jury beriet sich und entschied, den Tag zu annulieren. Daraufhin ging eine heiße Diskussion los, wie mit dem aktuellen Tag zu verfahren sei, denn die Wolkenbasis war wieder deutlich über 2100m, also wieder dasselbe Problem.
Unser Vorschlag war, 3D-GPS zu sammeln und den 19 Piloten zu geben, die sich bisher nur mit 2D-Tracklog zurückgemeldet hatten. Auf die Weise wäre eine Höhenkontrolle möglich gewesen. Wurde leider abgelehnt und der komplette letzte Tag gecancelt.
Durch den Protest fiel das Schweizer Team vom 3. auf den 4. Platz und die Engländer kamen wieder auf den 3. Platz. Wohlgemerkt, die vorigen beiden Tage hätten ebenso angezweifelt werden können wegen Höhenüberschreitungen, bloß da punkteten die Engländer stärker.
Ein starkes Stück Politik und Unsportlichkeit der Engländer, die bei der Siegerehrung heute mit einem Pfeifkonzert beantwortet wurde. Das Siegerteam der Österreicher und die Franzosen als Zweitplazierte gingen geschlossen vom Podium und ließen sich stattdessen mit den Schweizern fotografieren. Eine klare Aussage. Wirklich schade, wenn der Wettbewerb nicht in der Luft entschieden wird, sondern auf dem Papier.
Gesamtsieger wurde verdient Michael Friesenbichler, Litespeedpilot aus Graz. Zweiter der Ukrainer Oleg Bondarschuk und dritter der Slovene Primoz Gricar.
Unser Team wurde 5.in der Teamwertung, mit Roland Wöhrle als bestem auf dem 16. Platz, ich kam als drittbester Deutscher auf Platz 36 und war damit die beste Frau der Europameisterschaft in Kroatien.
On the 11th comp day we went to the Brgud start again. Good thermals and high cloudbase predicted, we still had to fully concentrate on the shallow and rocky slope. Task was 108km around 5 turnpoints. And again the question about the ceiling of 2100m because of the vicinity of commercial airports. The two previous comp days this height was already passed by most of the comp pilots, but it didnt have any consequenses in points or penalties.
When the launch window opened, we didnt have to wait long for the first push. Difficult cross and light wind conditions made our take offs difficult and slow. Then a shock – Primoz, placed 3rd in the comp, ran and ran, but the glider didnt fly, and finally he hit the ground pretty hard! We were all shaken and feared for our friend, boyfriend of our team leader Regina. Luckily he got up alright, he wasnt hurt at all, and with the help of the French team and their spare parts, Primoz repaired his glider and was able to properly take off! And he even got to goal on that day, a great guy with a good attitude.
I got around the course quite fast, just made a mistake before the last turnpoint by leaving the ridge too low. Since there were no thermal in the flats, I had to land 6km before goal. Even worse, my team mates Christian and Roland landed 1km and 300m in front of the goal line...
When I was online the next morning at headquarter, Gordon Rigg from the British team sneaked around in a strange way without talking to anyone, so I already had an idea of what might be going on later. And yes, the Pommies put in a protest against the height violations of pilots during the previous day. The FAI-Jury decided that the day had to be cancelled, which immediately started loud discussions on take off, since cloud base was obviously higher than 2100m and created the same problem.
Proposal of the German team was to donate some 3D GPS for the 19 people who handed in 2D tracklogs, so the organizer could easily check for height violations. Unfortunately, the proposal was turned down and the last day was cancelled too. Quite ironic, to cancel a day because the weather is TOO GOOD! Well, last year the organizers were faced with the problem and had promised to get allowance for a higher ceiling for the Europeans, without success...
As a reasult of the British protest and the cancelled day, the Swiss team went from 3rd back to 4th place, and the pommies went up one place into 3rd. Hm, they didnt question the two prior days when some of their pilots placed very well.
This bad sportsmanship got its comments at the award ceremony this morning, when pilots didnt clap but yelled, shouted and whistled when the British team went up the podium. The Austrians as the winning team and the 2nd placed French avoided being on the podium with the British, but went over to the Swiss team and had their photos taken with them. Really sad if people who cant win in the air just try to decide the competition on paper.
Overall winner is the young Litespeed pilot from Graz, Austria, Michael Friesenbichler, 2nd the Ukrainian Oleg Bondarschuk, and 3rd Primoz Gricar from Slovenia.
Our team placed 5th with Roland Wöhrle in 16th place as best German pilot, and me as 3rd best German in 36th place, which also means I am the best female pilot of the European Championships.
Der 10. Wettbewerbstag wurde am Startplatz abgesagt, nachdem der Südwind recht aufgefrischtt hatte und die stabile Luftschichtung kaum Thermik vermuten ließ. Einige Piloten, die trotzdem flogen, bestätigten diese Vorhersage. Ein Tag am Meer in Lovin!
The 10th day was cancelled due to quite strong southerly winds and a very low chance of thermals. Some pilots took off anyway, bombed out and showed us that the forecast was correct.
Am 11. Wettbewerbstag ging es noch einmal an den Brgud-Startplatz. Gute Thermik und schöne Wolken waren vorhergesagt, dennoch verlangt einem der flache, steinige Startplatz alles an Konzentration ab. Es wurde eine 108km-Aufgabe über 5 Wenden gestellt. Wieder kam die Frage nach der Höhenbegrenzung von 2100m auf, bedingt durch die Nähe zu Verkehrsflughäfen. An zwei Wettbewerbstagen wurde diese Begrenzung bereits von vielen Piloten überschritten, jedoch ohne Konsequenzen für die Tageswertung.
In der Startphase gab es den ersten Schock: Primoz, drittplazierter im Wettbewerb, lief zu einem ungünstigen Moment los, der Wind paßte nicht, ein Fehlstart! Wir alle zitterten um den beliebten Freund unserer Teamleaderin Regina – zum Glück ist ihm nichts passiert, und mit Hilfe der Franzosen konnte er den Drachen reparieren und wieder starten! Er kam tatsächlich auch ins Ziel.
Bei mir lief es bis auf die letzte Wende sehr gut. Beim Abfliegen von der Ridge ins Flache hatte ich allerdings nicht Maximalhöhe getankt, sodaß ich am Ende 6 km vorm Ziel stand. Noch ärger ging es Christian und Roland, sie standen 1km bzw. 300m vor der Ziellinie.
Als ich am nächsten Morgen emails abrief, schlich der Engländer Gordon Rigg ohne Gruß am Headquarter herum, so daß ich schon ahnte, daß einiges am Dampfen war. Und wirklich- am Start wurde uns mitgeteilt, daß das englische Team einen Protest gegen die Höhenüberschreitung eingereicht habe. Die FAI-Jury beriet sich und entschied, den Tag zu annulieren. Daraufhin ging eine heiße Diskussion los, wie mit dem aktuellen Tag zu verfahren sei, denn die Wolkenbasis war wieder deutlich über 2100m, also wieder dasselbe Problem.
Unser Vorschlag war, 3D-GPS zu sammeln und den 19 Piloten zu geben, die sich bisher nur mit 2D-Tracklog zurückgemeldet hatten. Auf die Weise wäre eine Höhenkontrolle möglich gewesen. Wurde leider abgelehnt und der komplette letzte Tag gecancelt.
Durch den Protest fiel das Schweizer Team vom 3. auf den 4. Platz und die Engländer kamen wieder auf den 3. Platz. Wohlgemerkt, die vorigen beiden Tage hätten ebenso angezweifelt werden können wegen Höhenüberschreitungen, bloß da punkteten die Engländer stärker.
Ein starkes Stück Politik und Unsportlichkeit der Engländer, die bei der Siegerehrung heute mit einem Pfeifkonzert beantwortet wurde. Das Siegerteam der Österreicher und die Franzosen als Zweitplazierte gingen geschlossen vom Podium und ließen sich stattdessen mit den Schweizern fotografieren. Eine klare Aussage. Wirklich schade, wenn der Wettbewerb nicht in der Luft entschieden wird, sondern auf dem Papier.
Gesamtsieger wurde verdient Michael Friesenbichler, Litespeedpilot aus Graz. Zweiter der Ukrainer Oleg Bondarschuk und dritter der Slovene Primoz Gricar.
Unser Team wurde 5.in der Teamwertung, mit Roland Wöhrle als bestem auf dem 16. Platz, ich kam als drittbester Deutscher auf Platz 36 und war damit die beste Frau der Europameisterschaft in Kroatien.
On the 11th comp day we went to the Brgud start again. Good thermals and high cloudbase predicted, we still had to fully concentrate on the shallow and rocky slope. Task was 108km around 5 turnpoints. And again the question about the ceiling of 2100m because of the vicinity of commercial airports. The two previous comp days this height was already passed by most of the comp pilots, but it didnt have any consequenses in points or penalties.
When the launch window opened, we didnt have to wait long for the first push. Difficult cross and light wind conditions made our take offs difficult and slow. Then a shock – Primoz, placed 3rd in the comp, ran and ran, but the glider didnt fly, and finally he hit the ground pretty hard! We were all shaken and feared for our friend, boyfriend of our team leader Regina. Luckily he got up alright, he wasnt hurt at all, and with the help of the French team and their spare parts, Primoz repaired his glider and was able to properly take off! And he even got to goal on that day, a great guy with a good attitude.
I got around the course quite fast, just made a mistake before the last turnpoint by leaving the ridge too low. Since there were no thermal in the flats, I had to land 6km before goal. Even worse, my team mates Christian and Roland landed 1km and 300m in front of the goal line...
When I was online the next morning at headquarter, Gordon Rigg from the British team sneaked around in a strange way without talking to anyone, so I already had an idea of what might be going on later. And yes, the Pommies put in a protest against the height violations of pilots during the previous day. The FAI-Jury decided that the day had to be cancelled, which immediately started loud discussions on take off, since cloud base was obviously higher than 2100m and created the same problem.
Proposal of the German team was to donate some 3D GPS for the 19 people who handed in 2D tracklogs, so the organizer could easily check for height violations. Unfortunately, the proposal was turned down and the last day was cancelled too. Quite ironic, to cancel a day because the weather is TOO GOOD! Well, last year the organizers were faced with the problem and had promised to get allowance for a higher ceiling for the Europeans, without success...
As a reasult of the British protest and the cancelled day, the Swiss team went from 3rd back to 4th place, and the pommies went up one place into 3rd. Hm, they didnt question the two prior days when some of their pilots placed very well.
This bad sportsmanship got its comments at the award ceremony this morning, when pilots didnt clap but yelled, shouted and whistled when the British team went up the podium. The Austrians as the winning team and the 2nd placed French avoided being on the podium with the British, but went over to the Swiss team and had their photos taken with them. Really sad if people who cant win in the air just try to decide the competition on paper.
Overall winner is the young Litespeed pilot from Graz, Austria, Michael Friesenbichler, 2nd the Ukrainian Oleg Bondarschuk, and 3rd Primoz Gricar from Slovenia.
Our team placed 5th with Roland Wöhrle in 16th place as best German pilot, and me as 3rd best German in 36th place, which also means I am the best female pilot of the European Championships.
26 Juni 2006
Tag 8/9, Day 8/9

Tag 8 / Day 8
Tag 9 / Day 9
Wolfgang Genghammer von Skyline ist hier in Roc angekommen, und er hat mir schöne Erstzteile für meinen Drachen mitgebracht. Auch die Wettbewerbsleitung konnte ich von der Unversehrtheit meines Drachen überzeugen. Mental mußte ich tief durchatmen, denn mit so vielen Piloten wieder in einer Thermikblase aufsteigen... auf den ersten Kilometern unserer über 100km langen Aufgabe hab ich sehr mulmig gefühlt.
Wir flogen mit Wolken und in 5m-Bärten, so macht das Fliegen hier wirklich Spaß. Trotzdem darf man nie die Gegend unterschätzen und ohne Plan B tief in ein Tal fliegen. Der Australier Phil Schröder hat sich bei einer Notlandung auf einem winzigen Feld die Hand angebrochen, und einiges an seinem Drachen auch.
Über die Hälfte der 99 Piloten stand am Abend glücklich im Ziel. Gewonnen hat Michi Friesenbichler und führt damit das Feld souverän an.
Ich hab auf die beiden Russinnen, welche gestern auch im Ziel standen, einen bequemen Vorsprung von 700 Punkten. Trotz der Notlandung am Kollisionstag!
Wolfgang Genghammer from Skyline arrived here in Roc, and he brought a few very nice spare parts for my tortured glider. I had to calm down and face another day with lots of people in one thermal... especially over the first km I had an uneasy feeling.
We had a glorious day with clouds and 5m/s cores – that way flying is fun over here. Nevertheless, even on such a good day you shouldnt underestimate this area and you still cant fly low into valleys without a plan B... The Australian Phil Schröder hat to land in a bad spot and broke his wrist and quite a few parts on his glider. I havent talked to him since, I hope to see him at the briefing today.
More than half the competitors were in goal today. Winner was Michi Friesenbichler. That way he is leading the comp. Oleg lost a few points yesterday, and in third Primoz Gricar could catch up.
I have a comfortable 700 points lead on the two Russian girls who were also in goal yesterday. Despite my „off day“ after the collision!
Tag 8 / Day 8
Tag 8 / Day 8
Kein Report gestern, denn mir war nicht mehr nach schreiben zumute. Nach dem Start, noch lange vorm Startgate, kreisten wir in einem kleinen Pulk, als ich durch ein plötzliches Manöver von Gerolf Heinrichs zu einem Ausweich-Stall gezwungen wurde und dadurch mit dem Wind-Dummie kollidierte, welcher mir nicht mehr ausweichen konnte. Unsere Anströmkanten touchierten nur leicht, denn wir waren beide in gleicher Richtung gekreist und im Strömungsabriß. Die Geschwindigkeit ging kurz auf null, bevor unsere Drachen zum Glück in verschiedene Richtungen abtauchten. Mit ein wenig Unterstützung konnte ich meinen Drachen geradeausfliegen und flog deshalb vorsichtig und langsam weiter, denn ich wollte nicht mit zittrigen Händen landen. Und schon gar nicht auf einer winzigen Wiese.
Einige Kilometer und ein paar Wolken weiter, landete ich bei Motovun auf dem wohl größten Feld ganz Istriens und checkte meinen Drachen auf Verletzungen. Eine Untersegellatte war durch das Segel geschossen, und eine Obersegellatte war total verbogen. Ansonsten kann ich nur meinen Sponsoren für die ganzen Aufkleber danken, denn sie haben meine Anströmkante geschützt vor Abschabung. Abends sprach ich mit dem Wind-Dummie, auch er war in Ordnung, sein Drachen auch. Er hat einen blauen Fleck am Bein, weil er irgendwann mit dem Gurtzeug gegen meinen Drachen gefallen sein muß. Ich hab einen blauen Fleck an der Hand, weil die Basis recht heftig daraufknallte.
Ein nicht sehr erfahrener Pilot sollte bei derartig großen Wettbewerben nicht mit in den Pulks fliegen, auch wenn er noch so gut steigt. Und ein so erfahrener Pilot wie der Österreicher Gerolf Heinrichs sollte vielleicht das Leben seiner Mitmenschen nicht so leichtfertig aufs Spiel setzen. Er wurde übrigens Tagessieger.
No report yesterday cause I didnt feel like writing. After take off, way before the startgate, we were in a small gaggle, when a sudden manouever of Gerolf Heinrichs forced me to stall my glider away to avoid a collision with him. Unfortunately, that way I collided with the wind dummie who couldnt get out of the way. Our leading edges touched slightly, as we were turning into the same direction and were both very slowly. With a lot of luck our gliders dove away into different directions. I was able to fly my glider kind of straight, so I kept on going for a while, because I didnt want to land in that kind of mental condition. Nor on one of those tiny fields.
A few km and clouds further, I landed at Motovun on the largest field of Istria and checked my glider for injuries. One undersurface batten had gone right through the sail, and one upper surface batten had been bent badly. Thanks to my sponsors, only the stickers on the leading edge were quite scratched, but not the leading edge itself. I talked to the wind dummie and him and his glider were alright, apart from a bruise on his leg. He must have hit my glider at some stage, as well as I have a bruised hand because the speedbar hit me hard.
Such an unexperienced pilot who doesnt have many flights a year shouldnt climb in a gaggle during such a big competition, even if he has a way of climbing fast. Nor should such an experienced pilot like the Austrian Gerolf Heinrichs endanger his fellow pilots life so mindlessly. By the way, he won the day.
Kein Report gestern, denn mir war nicht mehr nach schreiben zumute. Nach dem Start, noch lange vorm Startgate, kreisten wir in einem kleinen Pulk, als ich durch ein plötzliches Manöver von Gerolf Heinrichs zu einem Ausweich-Stall gezwungen wurde und dadurch mit dem Wind-Dummie kollidierte, welcher mir nicht mehr ausweichen konnte. Unsere Anströmkanten touchierten nur leicht, denn wir waren beide in gleicher Richtung gekreist und im Strömungsabriß. Die Geschwindigkeit ging kurz auf null, bevor unsere Drachen zum Glück in verschiedene Richtungen abtauchten. Mit ein wenig Unterstützung konnte ich meinen Drachen geradeausfliegen und flog deshalb vorsichtig und langsam weiter, denn ich wollte nicht mit zittrigen Händen landen. Und schon gar nicht auf einer winzigen Wiese.
Einige Kilometer und ein paar Wolken weiter, landete ich bei Motovun auf dem wohl größten Feld ganz Istriens und checkte meinen Drachen auf Verletzungen. Eine Untersegellatte war durch das Segel geschossen, und eine Obersegellatte war total verbogen. Ansonsten kann ich nur meinen Sponsoren für die ganzen Aufkleber danken, denn sie haben meine Anströmkante geschützt vor Abschabung. Abends sprach ich mit dem Wind-Dummie, auch er war in Ordnung, sein Drachen auch. Er hat einen blauen Fleck am Bein, weil er irgendwann mit dem Gurtzeug gegen meinen Drachen gefallen sein muß. Ich hab einen blauen Fleck an der Hand, weil die Basis recht heftig daraufknallte.
Ein nicht sehr erfahrener Pilot sollte bei derartig großen Wettbewerben nicht mit in den Pulks fliegen, auch wenn er noch so gut steigt. Und ein so erfahrener Pilot wie der Österreicher Gerolf Heinrichs sollte vielleicht das Leben seiner Mitmenschen nicht so leichtfertig aufs Spiel setzen. Er wurde übrigens Tagessieger.
No report yesterday cause I didnt feel like writing. After take off, way before the startgate, we were in a small gaggle, when a sudden manouever of Gerolf Heinrichs forced me to stall my glider away to avoid a collision with him. Unfortunately, that way I collided with the wind dummie who couldnt get out of the way. Our leading edges touched slightly, as we were turning into the same direction and were both very slowly. With a lot of luck our gliders dove away into different directions. I was able to fly my glider kind of straight, so I kept on going for a while, because I didnt want to land in that kind of mental condition. Nor on one of those tiny fields.
A few km and clouds further, I landed at Motovun on the largest field of Istria and checked my glider for injuries. One undersurface batten had gone right through the sail, and one upper surface batten had been bent badly. Thanks to my sponsors, only the stickers on the leading edge were quite scratched, but not the leading edge itself. I talked to the wind dummie and him and his glider were alright, apart from a bruise on his leg. He must have hit my glider at some stage, as well as I have a bruised hand because the speedbar hit me hard.
Such an unexperienced pilot who doesnt have many flights a year shouldnt climb in a gaggle during such a big competition, even if he has a way of climbing fast. Nor should such an experienced pilot like the Austrian Gerolf Heinrichs endanger his fellow pilots life so mindlessly. By the way, he won the day.
24 Juni 2006
Tag 7 / Day 7
Tag 6 / Day 6Ruhetag. Rest day.
Tag 7 / Day 7
Morgens blies uns noch die Bora, ein starker NO-Wind, am Start in den Rücken, doch die ließ zum Glück bald nach. Eine 78km-Aufgabe wurde gestellt, da man nachmittags mit Überentwicklung und Regen rechnete. Die Berge hielten allerdings die großen Gewitterwolken aus dem Norden zurück. Über unserer Bergkette stand eine Konvergenz, so daß es um die ersten drei Wenden im Geradeausflug ging. Allerdings war die Höhenbegrenzung auf 2100m gesetzt, und nicht viele Piloten hielten sich daran...Vor allem nicht beim Abflug ins blaue Flachland zur 4. Wende.
An der zweiten Wende gab es einen Überschlag. Der Franzose Jean-Francois Gerard zerbrach in einer Turbulenz seinen Aeros. Am Rande der großen Wolke flog er mit 70km/h bei voll gezogener VG... zum Glück landete er sicher und wurde schnell geborgen. Er ist mit einem blauen Fleck davongekommen.
Dank der starken thermischen Bedingungen kam fast jeder ins Ziel gestern, Regina, Carol und meine Eltern freuten sich, endlich mal nicht Rückholen zu müssen. Am Abend haben wir gemeinsam gekocht.
Die Temperaturen hier sind noch einmal gestiegen, gestern wurden es 38 Grad. Auch heute ist der Himmel wieder blau und läßt eine längere Aufgabe als gestern erwarten.
During the morning we had Bora, a strong NE-wind that blew into our backs on take off. As soon as it dropped, we set up our gliders and started into a 78km task, because people expected overdevelopment in the afternoon. There was a convergence line along the ridge, so we didnt have to turn once for the first 3 turnpoints. Even though there was a set height limit of 2100 m, not many pilots stayed below... especially not before heading out into the blue flatland.
At the 2nd turnpoint I saw a glider going down on the reserve. The French Jean Francois Gerard had tumbled his Aeros when he flew at 70km/h and full vg along the side of the big cloud. Luckily he landed safely and was found immediately. When we met him in goal, he only had a bruise on his arm.
Thanks to the strong conditions yesterday, nearly everybody made goal, Regina, Carol and my parents were happy not to have to retrieve for one day. In the evening we cooked together.
The temperatures were very high yesterday, up to 38 degrees. Today the sky is blue again and it will be a bigger task than yesterday.
22 Juni 2006
Tag 5 / Day 5

Tag 5 / Day 5
Heute sind wir zum ersten Mal vom Weststart geflogen. Ein sehr steiniger, flacher Start. Wenig Wind und dichte Stratusbewölkung hat uns nicht gerade motiviert. Doch schließlich gab es ein Sonnenloch, und wir sind losgesprintet. Es ging teilweise recht gut voran, teilweise mußten wir einbremsen und in Nullschiebern auf Sonne warten. Niemand kam ins Ziel der 80km Aufgabe über 5 Wenden, denn die 4. Wende lag so hoch, daß irgendwann die Thermik bzw der Hangaufwind nicht mehr gereicht hatte, um die Wende sicher zu umrunden.
Gerolf Heinrichs und Dave Seib dürften am weitesten gekommen sein. Wieder viel Arbeit für wenige Kilometer und noch weniger Punkte...
Ich bin zwar im Ziel gelandet, aber leider ohne die letzten beiden Wenden, Gesamtstrecke 46km. Klingt nach sehr wenig, wenn man das geniale Wetter in den Alpen letzte Woche nutzen konnte für 200km-Dreiecke. Aber dieses Bastelwetter hier kommt meinen Flugvorteilen entgegen- ich habe mit meinem Litespeed 3.5S ein unglaublich geringes minimales Sinken und in Verbindung mit dem guten Handling steige ich durch die Pulks wie ein Sektkorken.
Aber etwas höher Basis und ein paar richtige Wolken für ein paar Kilometer mehr wären auch mal sehr schön...
Meine Landung war eigentlich gut, aber beim Aufsetzen rutschte ich in ein Loch und hab mir den Fuß verbogen. Gleich kam Hilfe vom italienischen Team, Davide und der Fahrer bauten gemeinsam meinen Drachen ab, Eiswasser auf den Fuß, und Jean-Francois der französische Teamdoc legte einen Profi-Tapeverband an, so daß ich schon fast wiederhergestellt bin. Zum Glück ist morgen Ruhetag! Übermorgen gehts dann weiter.
Today we took off from the west start in Ucka for the first time. Very rocky, flat and difficult. Light wind and a cloud cover didnt exactly motivate us. Finally a little bit of sun came through and we started sprinting. Partly good climbs, and then it covered up again and we had to put on the breaks and wait in zeros for more sun. Nobody made goal of the 80km task around 5 turnpoints, because the 4th turnpoint was too high for the poor thermal activity, with no landings in the closer vicinity.
Gerolf Heinrichs and Dave Seib probably got furthest along the course today. Again a lot of work for a few kilometers and a few points.
I landed in the official goal field, but without the last couple of turnpoints, after 46km. Doesnt sound like much, considering last weeks alpine weather with lots of 200km triangles... But in these marginal conditions I can make full use of my advantages- with my little wingload on my Litespeed 3.5S and the great minimum sink in connection with a fantastic handling I climb through the gaggles like a rocket.
Well I still wouldnt mind a slightly higher bace and a few more kilometers...
My landing today was ok until i stepped into a hole and twisted my ankle. The italian team thankfully helped me, Davide and his driver packed my glider, someone else got some ice, and the French team doctor Jean-Francois put on a tape bandage, so Im nearly ok again. Lucky its a rest day tomorrow, and in two days I will be ok for flying again.
21 Juni 2006
Tag 4 / Day 4
Tag 4 / Day 4Dann wurde der Tag doch besser als erwartet – die Zirren wurden dünner, und die Luft bot genug Labilität für schöne Thermik. Es ging zwar nicht höher als 1400m, aber wenigstens war heute auch der Wind schwach. Also wurde eine Zickzackaufgabe über 5 Wenden gesetzt mit Ziel in Buzet nach 80 km.
Roland ist mit dem Führungspulk ins Ziel gesegelt und hat sich damit wohl in der Tageswertung in die Top Ten gebracht, danach sind Lukas, ich und Jörg gelandet, also volle Punkte fürs Team!
Tagessieger wurde Michael Friesenbichler aus Österreich , den ich eigentlich nur geradeausfliegen gesehen habe, in einer Thermik hat er selten gedreht. Als Zweiter Oleg, und als dritter unser lieber Freund Primoz aus Slovenien!
Ich werde wohl in den 30ern plaziert bleiben, dadurch habe ich meinen schönen Aufbauplatz behalten. Spätestens Freitag wird ein Ruhetag eingelegt, es sei denn, das Wetter wird vorher schlecht.
So the day turned out to be better than expected – the cirrus got thinner, the air was unstable enough to create some nice lift. We didnt get higher than 1400m, but at least the wind was weak. We flew a cats cradle around 5 turnpoints and 80km into the goal in Buzet.
Roland landed with the leading gaggle in goal and got into the top ten of the day, then Lukas, me and Jörg landed in goal, so we got good points for the German team today.
Day winner was the young Austrian Michael Friesenbichler whom I rarely saw turning in lift, he basically flew the task straight. Second was Oleg and third our friend Primoz from Slovenia!
I guess I stayed in the top 30 and maintained my nice setup spot on takeoff that way. We will have a rest day on Friday, unless we get a bad weather day before that.
20 Juni 2006
Tag 3 / Day 3
Eine bessere Aufgabenstellung sorgte dafür, daß tatsächlich viele Piloten ins Ziel fliegen konnten. Leider war ich nicht bei diesen glücklichen 26 dabei, sondern kämpfte um jeden Kilometer. Dieselbe Geschichte – Abschattungen machten uns das Leben schwer, und der starke Wind erleichterte auch nicht gerade die Einflüge in enge Täler. Von der Landerei ganz abgesehen... Am Donnerstag soll es etwas regnen und damit endlich eine Wetteränderung eintreten.
Ach ja, nicht zu vergessen der Pulk des Todes – gestern hätte mich ein Pilot aus dem französischen Team zweimal fast vom Himmel geholt. Ich werde mich bei ihm bedanken, daß er sich 10cm vor Kollision doch entschlossen hat, mich am Leben zu lassen.
Aus unserem Team war gestern unser „Newcomer“ Christian Zehetmair der einzige im Ziel, Hans stand kurz davor und muß in eine kriminell minimale Wiese eingelandet sein (der Endanflug ging mal wieder über eigentlich unlandbares Gebiet und gegen den Wind, deshalb konnte er nicht weiterfliegen). Mit meinen 50 erflogenen Kilometern war ich schon die dritte im Bunde. Fast fünfeinhalb Stunden hab ich dafür arbeiten müssen... und ganz am Ende, als einige schon in der Pizzeria saßen, hatte ich sieben Leute am Funk, die gleichzeitig auf mich einredeten... ich brauche endlich einen erreichbaren Ausschalter am Funk.
Tagessieger wurde Dave Seib.
Der himmel ist heute schon morgens bewölkt, also wird es wohl wieder ein langsamer, anstrengender Tag.
The task setting worked much better today, so in the end there were 26 pilots in goal. Unfortunately I wasnt with them. I had to fight for every single kilometer. Cloud covering (not cumulus, but high stuff) and a strong headwind and also the non-landable terrain gave me quite a hard time. They expect some rain on thursday and with that hopefully a weather change.
Not to forget to gaggle of death – one pilot from the French team nearly shot me twice yesterday. I will thank him today that he decided to let me live just 10 cm before collision.
Our new team member Christian Zehetmair was the only German in goal yesterday, Hans landed shortly before goal in a tiny spot. I flew about 50 km and was 3rd of our team. I had to work more than 5 hours for those few kilometers! And in the end, some people were already at the pizza place having dinner, I had seven people talking to me over the radio at the same time... I need a switch to turn it off while Im flying!
Yesterdays day winner is Dave Seib from Australia.
Today the sky is already covered with some high clouds, it will be another slow, exhausting day.

Ach ja, nicht zu vergessen der Pulk des Todes – gestern hätte mich ein Pilot aus dem französischen Team zweimal fast vom Himmel geholt. Ich werde mich bei ihm bedanken, daß er sich 10cm vor Kollision doch entschlossen hat, mich am Leben zu lassen.
Aus unserem Team war gestern unser „Newcomer“ Christian Zehetmair der einzige im Ziel, Hans stand kurz davor und muß in eine kriminell minimale Wiese eingelandet sein (der Endanflug ging mal wieder über eigentlich unlandbares Gebiet und gegen den Wind, deshalb konnte er nicht weiterfliegen). Mit meinen 50 erflogenen Kilometern war ich schon die dritte im Bunde. Fast fünfeinhalb Stunden hab ich dafür arbeiten müssen... und ganz am Ende, als einige schon in der Pizzeria saßen, hatte ich sieben Leute am Funk, die gleichzeitig auf mich einredeten... ich brauche endlich einen erreichbaren Ausschalter am Funk.
Tagessieger wurde Dave Seib.
Der himmel ist heute schon morgens bewölkt, also wird es wohl wieder ein langsamer, anstrengender Tag.
The task setting worked much better today, so in the end there were 26 pilots in goal. Unfortunately I wasnt with them. I had to fight for every single kilometer. Cloud covering (not cumulus, but high stuff) and a strong headwind and also the non-landable terrain gave me quite a hard time. They expect some rain on thursday and with that hopefully a weather change.
Not to forget to gaggle of death – one pilot from the French team nearly shot me twice yesterday. I will thank him today that he decided to let me live just 10 cm before collision.
Our new team member Christian Zehetmair was the only German in goal yesterday, Hans landed shortly before goal in a tiny spot. I flew about 50 km and was 3rd of our team. I had to work more than 5 hours for those few kilometers! And in the end, some people were already at the pizza place having dinner, I had seven people talking to me over the radio at the same time... I need a switch to turn it off while Im flying!
Yesterdays day winner is Dave Seib from Australia.
Today the sky is already covered with some high clouds, it will be another slow, exhausting day.

19 Juni 2006
Day 2 / Tag 2
Day 2 / Tag 2Nocheinmal ähnlich schwierige Bedingungen, aber heute kam zum starken Südwind und zäher Thermik noch eine große Abschirmung dazu. Die 68km Aufgabe flog nur einer ins Ziel, der Schweizer Christian Voiblet.
Wieder punktete Roland Wöhrle aus unserem Team am meisten, er schaffte vier der fünf Wendepunkte, mit viel Geduld und Jörgs Motivation am Funk. Der Großteil des Feldes, auch ich und etwa 60 andere Piloten, standen geschlossen an der Pizzeria-Landewiese und schüttelten den Kopf. Zwischen Platz 11 (ich) und Platz 70 gab es nur einen Unterschied von 40 Punkten...
Wir hoffen auf besseres Wetter, aber es sieht nicht nach einer Änderung aus.
Again a day with difficult conditions, adding to the strong southerly and slow thermals we had to fight with a cloud cover. Only one pilot made the 68km into goal, the Swiss Christian Voiblet.
Roland Wöhrle from our team placed 4th, best German. With a lot of patience and Jörgs motivation over the radio, he flew around 4 turnpoints . Most of us landed at the pizza place landing field, barely 30km into the task.
Hopefully we will see some better flying conditions one of these days, but today it looks pretty much like the same stable stuff.
18 Juni 2006
The European Championships in Croatia

European Championships CroatiaKaum zurück von Houston gehts schon weiter nach Roc in Istrien, Kroatien, zur Europameisterschaft im Drachenfliegen vom 17.-29.Juni. Fast 100 Piloten verdüstern die Sonne über dem Startplatz.
Die Eröffnungsfeier war der Traum. Der ganze große Troß zog durch Opatija an der Küste, danach sammelten sich alle zu einem edlen Dinner in einem der altehrwürdigen, wunderschön restaurierten Grand Hotels.
Der Bewerb ging leicht chaotisch los, ein Rennen um die besten Aufbauplätze war witzig für die Zuschauer, aber nicht für die Piloten.
Am 17. hatten wir eine 100km Aufgabe, die, wie sich herausstellte, viel zu groß war für die marginalen thermischen Möglichkeiten. Viel zu früh setzte der Meerwind ein, der uns die Thermik beendete.
Das Teamwork hat hervorragend funktioniert, Jörg und ich haben uns zusammen durchgebissen bis zur Landung kurz vor der zweiten Wende. Jörg flog noch dichter an die Wende, allerdings war seine Landewiese mehr als dürftig, und seine Landung entsprechend hart. Durch Zufall hatte ich genau die Nasenplatten im Auto, die er an seinem Drachen zerstört hatte- er konnte sein Glück kaum fassen! Glück auch, daß er einen Vollvisier-Integralhelm aufhatte, so wurde sein Gesicht beim Einschlag verschont. Naja teilweise... er sieht schon ein wenig teuflisch aus ;)
Roland war am weitesten aus unserem Team gekommen, er belegte den 11. Platz! Hans, Jörg und ich waren sehr dicht zusammen. Hey, mein erster Punktebeitrag für unser Team! Alle Vorausfliegenden, Oli, Lukas und Christian, haben sich an der ersten Wende versenkt. Ein Monster-Lee zwang jeden zu Boden, der sich zu tief herangewagt hatte.
Drückt uns die Daumen! Vor allem für sichere Landungen. Das Gelände hier gibt nicht viele wirklich brauchbare Wiesen her. Die Felder sind sehr klein, hügelig, von Bäumen umgeben und von Stromleitungen durchzogen. Wirklich anspruchsvolles Fliegen bei nicht gerade großen Höhen...
I barely arrived home from Houston, when I already had to leave for Roc in Istria, Croatia, for the European Championships in hanggliding from the 17.-29th of June. Nearly 100 pilots regularly create an eclipse above take off.
After a great opening ceremony in one of the old beautiful Grand Hotels of Opatija, we startet with a Quest like glider race to get the best setup spot on the mountain. Ridiculous, luckily they changed the procedure after that day.
We were supposed to fly 100km, but nobody made goal for poor thermal conditions and early sea breeze. landing fields are scarce, so it is very intense, difficult flying with the lack of height over the terrain.
Roland was the best placed German, and I was also contributing my first share to the team points.
Keep your fingers crossed for us, especially for the landings...!
06 Juni 2006
Radio Bremen 4 hinter den Kulissen/Radio Bremen 4 behind the scenes
Endlich durfte ich mal Wetter ansagen, und dazu noch vielversprechendes!!! Radio Bremen 4 hat sich erbarmt, und Service-Fee Tina Middendorf hat ihren Job mal ganz kurz an mich abgegeben. Moderator Marcus Rudolph hatte sichtlich Spaß mit seinen Feen. Uff, aber es war ganz schön früh, Hut ab, jeden Morgen Morning Show ist eine Aufgabe für ganz Tapfere, aber nicht für jemanden, der im USA-Jetlag schwelgt ;)
Übrigens hat auch mein alter Fluglehrer vom DFC Weser, Wolfgang Lintl, vorbeigeschaut und zu dem erneuten Weltmeistertitel gratuliert, er ist derzeit Nachrichtenchef von Radio Bremen. Wenn ich die Aufnahme bekomme, kann ich sie vielleicht als Podcast auf meine Seite stellen.
Finally a dream came true- I was allowed to announce the weather forecast on my home radio station Radio Bremen 4 in their morning show. Service-fairy Tina Middendorf briefly transferred her job to me, and I was very happy to be able to announce sunshine and warmer temperatures to my fellow Bremers. You have to be quite brave though to do the morning show every morning, nothing for jetlagged guys like me;)
By the way, my old hanggliding teacher from DFC Weser, Wolfgang Lintl, also congratulated me for my new title, he is the chief editor of the news of Radio Bremen.
Maybe I can put the recording on my site as a podcast if I get it.
Übrigens hat auch mein alter Fluglehrer vom DFC Weser, Wolfgang Lintl, vorbeigeschaut und zu dem erneuten Weltmeistertitel gratuliert, er ist derzeit Nachrichtenchef von Radio Bremen. Wenn ich die Aufnahme bekomme, kann ich sie vielleicht als Podcast auf meine Seite stellen.
Finally a dream came true- I was allowed to announce the weather forecast on my home radio station Radio Bremen 4 in their morning show. Service-fairy Tina Middendorf briefly transferred her job to me, and I was very happy to be able to announce sunshine and warmer temperatures to my fellow Bremers. You have to be quite brave though to do the morning show every morning, nothing for jetlagged guys like me;)
By the way, my old hanggliding teacher from DFC Weser, Wolfgang Lintl, also congratulated me for my new title, he is the chief editor of the news of Radio Bremen.
Maybe I can put the recording on my site as a podcast if I get it.
29 Mai 2006
Mein kleiner Freund/My little friend
Aufbruch/Leaving
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